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Geplantes Abgabeverbot von Energy- Drinks an Jugendliche unter 18 Jahren

Andreas W. Herb, Geschäftsführer der MBG International Premium Brands, zum geplanten Verbot der Abgabe von Energy-Drinks an Jugendliche unter 18 Jahren:

 

Der Medienrummel um das Gesundheitsrisiko bezüglich des Koffein- und Zuckergehalts von Energy- Drinks artet mittlerweile aus, so die Auffassung der Paderborner Getränkegruppe MBG. Geschäftsführer Andreas W. Herb kritisiert die sachlich und fachlich falsche Berichterstattung zur Einschätzung der Gefahr von Energy-Drinks für minderjährige Kinder und „Extremkonsumenten“ und fordert eine qualifiziertere Darstellung.

 

„Als Hersteller der größten deutschen Energy-Drink-Marke effect® nehmen wir bei MBG International Premium Brands unsere Verantwortung sehr ernst. effect® entspricht den strengen deutschen Vorgaben, weshalb eine Kritik bezüglich des Gesundheitsrisikos aus unserer Sicht unbegründet und das geforderte gesetzliche Verbot völlig übertrieben ist. Zudem würde dieses Gesetz Energy-Drinks mit Alkohol und Zigaretten gleichsetzen, ein Vergleich der aus unserer Sicht ebenfalls völlig unzulänglich ist. Die weitere, logische Konsequenz wäre außerdem, dass alle koffein- oder taurinhaltigen Produkte erst ab 18 Jahren erworben werden dürften.“

 

Aufklärung auch Pflicht der Eltern
Selbstverständlich hält auch MBG den Schutz von Kindern und Jugendlichen für enorm wichtig und unterstützt daher die Abgabe von Energy-Drinks an Jugendliche erst ab einem Alter von 16 Jahren in vollem Maße. „Hier können aber nicht ständig Industrie und Einzelhandel in die Pflicht genommen werden, indem an der Supermarktkasse nun auch beim Kauf für Energy- Drinks oder ähnlichen Getränken der Ausweis vorgezeigt werden muss“, findet Herb. Gesunde Ernährung sowie gesundheitliche Aufklärung gehörten nun mal auch zu den Pflichten von Eltern. Ohnehin liege der Fokus der Branche ausschließlich auf der Zielgruppe der Erwachsenen, die sich während der Arbeits- oder Freizeit für einen bewussten Konsum eines Energy- Drinks entscheiden, um sich einfach länger konzentrieren zu können. „Aus diesem Grund richtet sich unsere Kommunikation auch ausschließlich an diese mündigen Konsumenten“, sagt Herb dazu.

 

Kaffee hat deutlich mehr Koffein
Vollkommen unverständlich findet Herb zudem die Diskussion um den Koffeingehalt der Energy-Drinks: „Filterkaffe enthält durchschnittlich 80 mg Koffein pro Tasse. Der Deutsche trinkt im Schnitt einen halben Liter Kaffee am Tag, nimmt so also 400 mg Koffein zu sich, was überhaupt nicht beanstandet wird. Bei einem Koffeingehalt von 32 mg pro 100 ml müsste man also fast fünf Dosen effect® konsumieren, um auf einen täglichen Koffeinkonsum wie bei Filterkaffee zu kommen.“ effect® engagiere sich zudem weit über die gesetzliche Deklarationspflicht hinaus und weise auf den Gebinden nicht nur auf den erhöhten Koffeingehalt hin, sondern ergänzte dies noch zusätzlich um den Hinweis, dass Energy-Drinks für Kinder, Schwangere, Stillende oder koffeinempfindliche Personen nicht geeignet sind. „Des Weiteren findet sich auf jeder effect®-Dose auch ein Vermerk, mit dem wir auf eine mögliche unerwünschte Wirkung in Kombination mit Sport und Alkohol aufmerksam machen. Marktforschungen haben außerdem ergeben, dass immer mehr Verbraucher die Produkte aufgrund des Geschmacks konsumieren, und nicht wegen der Wirkung des Koffeins. Ein Trend, dem die Industrie mit der Entwicklung koffeinfreier Alternativen nachkommt.“

 

Smoothies auch nicht gesünder
Genauso schwer nachvollziehbar findet Herb die Zucker-Debatte: „Hier wird einfach nicht berücksichtigt, dass auf dem Energy- Drink-Markt die Tendenz hin zu einem gesundheitsbewussterem Verzehr geht. Dies zeigt sich allein darin, dass mittlerweile 25 Prozent aller angebotenen Produkte zuckerfrei sind.“ Außerdem könne beispielsweise ein Smoothie, der ebenfalls sehr viel Zucker enthalte, nicht als gesündere Alternative zum Energy-Drink gehandelt werden.

 

„Im Übermaß ist ein Energy-Drink selbstverständlich nicht zu empfehlen, dies gilt allerdings für alle Lebensmittel und Getränke mit Zusätzen. Wir glauben hier jedoch an den mündigen Verbraucher, der effect® verantwortungsbewusst konsumiert und die Entscheidung für den Konsum nicht dem Gesetz überlässt.“


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